Die EU-Kommission hat kürzlich ein formelles Verfahren gegen den Online-Händler Shein eingeleitet. Grund ist der Verkauf von kindähnlichen Sexpuppen, die als potenziell illegales Material gelten.
Hintergrund des Skandals
Der Skandal um Shein und kindähnliche Sexpuppen begann im November 2025 in Frankreich. Dort wurden Puppen entdeckt, die kindliche Merkmale aufwiesen und Zweifel an ihrer Legalität aufwarfen. Shein reagierte, indem es den Verkauf aller Sexpuppen weltweit verbot und Verkäuferkonten sperrte.
EU-Untersuchung intensiviert
Am 17. Februar 2026 eröffnete die EU-Kommission offizielle Ermittlungen unter dem Digital Services Act (DSA). Shein muss Auskunft geben, wie es Minderjährige vor unangemessenem Inhalt schützt und illegale Produkte wie kindähnliche Sexpuppen verhindert. Dies ist bereits die dritte Informationsanfrage an Shein und könnte zu Bußgeldern oder einer vorübergehenden Sperre führen.
Weitere Vorwürfe und Reaktionen
Neben kindähnlichen Sexpuppen stehen auch Waffenverkäufe und süchtig machendes Plattformdesign im Fokus der EU-Untersuchung. Französische Behörden forderten eine dreimonatige Sperre, die vorerst aufgeschoben wurde. Shein betont seine Kooperation und Maßnahmen zur Risikominimierung.
Ausblick und Konsequenzen
Die Untersuchung prüft systemische Risiken für Verbraucher in der gesamten EU. Ab 2026 sollen zudem Zollbefreiungen für Billigimporte fallen, was Shein stärker trifft. Experten erwarten strengere Regeln für Online-Plattformen wie Shein.
Quellen
Shein wegen kindähnlicher Sexpuppen unter EU-Untersuchung
Shein unter Druck der EU wegen kindähnlicher Sexpuppen