Der ADAC plant eine deutliche Beitragserhöhung für seine rund 22,7 Millionen Mitglieder, die als höchste in der Vereinsgeschichte gilt. Nach sechs Jahren stabiler Beiträge wird auf der Hauptversammlung am 23. Mai 2026 über die Anpassung ab 1. Januar 2027 entschieden.
Gründe für die ADAC Beitragserhöhung
Die Kosten für Pannenhilfe, Personal und Ersatzteile sind seit 2020 massiv gestiegen: Lebenshaltungskosten um 21,9 Prozent, Autokostenindex um 31 Prozent. Der ADAC war 2025 3,7 Millionen Mal im Einsatz und half bei 47.600 Urlaubsunfällen, was die Finanzierung erschwert. Eine Sprecherin betonte, dass die Leistungen in hoher Qualität erhalten bleiben müssen.
Umfang der geplanten Erhöhung
Im Basistarif für Neukunden steigt der Beitrag von 54 auf 64 Euro, also um 10 Euro. Premium- und Familienmitgliedschaften könnten bis zu 25 Prozent oder 55 Euro mehr kosten, im Schnitt 20 Prozent. Die genauen Sätze hängen vom Leistungsumfang ab und gelten erst ab 2027.
Reaktionen und Ausblick
Medien wie “Welt” und “Business Insider” berichten von internen Dokumenten, die den Preisschock bestätigen. Der ADAC erweitert parallel Leistungen wie Schlüsselnotdienst und Fahrradpannenhilfe. Mitglieder sollten die Hauptversammlung im Mai abwarten, um finale Details zu erfahren.
Quellen
ADAC plant deutlich höhere Mitgliedsbeiträge
Ab dem kommenden Jahr: ADAC plant offenbar größte Beitragserhöhung seiner Geschichte