Das WLAN in Zügen der Deutschen Bahn versagt regelmäßig und macht mobiles Arbeiten zur Qual. Zahlreiche Faktoren wie mangelnde Mobilfunkabdeckung und Überlastung sorgen dafür, dass Passagiere oft frustriert offline bleiben.
Schlechte Mobilfunkabdeckung entlang Strecken
Die größte Ursache liegt nicht bei der Bahn selbst, sondern bei unzureichender LTE- oder 5G-Versorgung auf Bahnlinien. Mobilfunkmasten stehen hauptsächlich in bevölkerten Gebieten, während ländliche Strecken oft nur Edge-Signal oder gar keines bieten. In Tunnels fehlen zudem Repeater, die das Signal verstärken könnten.
Überlastung durch viele Nutzer
Zuginterne Router teilen die begrenzte Bandbreite unter Hunderten Passagieren auf, was bei hoher Auslastung zu starken Einbrüchen führt. Die DB gibt zu, dass WLAN-Netze nicht für Tausende gleichzeitiger Nutzer dimensioniert sind – es bräuchte unendlich viele Modems für ausreichend Kapazität. Selbst tadellose lokale Netze kollabieren, wenn externe Bandbreite fehlt.
Technische Defizite in Zügen
Lokale Hardware-Probleme wie defekte Captive-Portale oder überlastete Access Points verschärfen die Misere. In ICE-Zügen seit 2017 installiert, reicht die Infrastruktur bei Streaming oder Videocalls nicht aus. Die Bahn plant Besserungen bis 2026 durch Netzausbau.
Quellen
Deshalb ist das WLAN in der Deutschen Bahn so schlecht
Wieso ist das WLAN der Bahn eigentlich so grottenschlecht?