Wenn Sie via WhatsApp Links an Kontakte versenden, generiert die App automatisch eine Vorschau mit Titel und Bild. Diese Funktion birgt Datenschutzrisiken, da sie Ihre IP-Adresse an Drittanbieter weiterleitet. TECHBOOK und andere Quellen raten dringend, diese Einstellung zu deaktivieren.
Warum die Link-Vorschau ein Risiko darstellt
Beim Teilen eines Links sendet WhatsApp einen Get-Request an die Ziel-Webseite, um die Vorschau zu erstellen. Dabei werden Daten wie Ihre IP-Adresse, WhatsApp-Version und Betriebssystem preisgegeben – selbst ohne Klick auf den Link. Dies ermöglicht Tracking durch Drittanbieter und erhöht das Risiko für Phishing oder Standortverfolgung. Chats bleiben end-to-end-verschlüsselt, doch die Vorschau umgeht diesen Schutz teilweise.
So deaktivieren Sie die Funktion schrittweise
Öffnen Sie WhatsApp und tippen Sie auf Einstellungen > Datenschutz. Scrollen Sie nach unten zu Erweitert und aktivieren Sie Linkvorschau deaktivieren. Die Änderung gilt sofort für von Ihnen gesendete Links; Vorschauen von anderen erscheinen weiterhin. Die Option ist in aktuellen Versionen (Android 2.24.8.11, iOS 24.7.10.76) verfügbar und standardmäßig deaktiviert.
Vorteile für Datenschutz und Sicherheit
Durch Deaktivieren vermeiden Sie Metadaten-Leaks und schützen vor potenziell schädlichen Inhalten in Vorschauen. Besonders privacy-bewusste Nutzer profitieren, da IP-Adressen während des Link-Fetchings verborgen bleiben. Die Funktion ist ein optionales Sicherheitslayer von WhatsApp.
Quellen
Diese WhatsApp-Einstellung sollte man unbedingt ausschalten
Versteckte WhatsApp-Einstellung: Nur wer sie kennt, bleibt wirklich anonym