Ein 27-jähriger Feuerwehrmann ist während eines Großbrands in Flieden im Landkreis Fulda ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend bei Löscharbeiten in einer Lagerhalle.
Der Einsatzort und der Brand
Der Brand brach in einer als Werkstatt oder Scheune genutzten Lagerhalle in Flieden-Rückers aus, neben der A66. Die Halle beherbergte Traktoren mit Schneeschiebern, Schneefräsen und Altöl; Explosionen durch Gasflaschen und Diesel erschwerten die Arbeit der Feuerwehr. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 500.000 Euro, die Ursache wird als technischer Defekt vermutet. Rund 150 Einsatzkräfte, darunter Feuerwehren aus der Region, DRK und Drohnenstaffel, waren im Großaufgebot vor Ort; Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht.
Der tragische Unfall des Feuerwehrmanns
Während des Ausrollens eines Schlauchs brach der 27-Jährige plötzlich zusammen, unabhängig vom Brand selbst. Trotz sofortiger Reanimation durch Kameraden und Transport ins Krankenhaus erlag er einem medizinischen Notfall. Die Polizei schließt einen Zusammenhang mit dem Feuer aus; betroffene Kollegen erhielten psychosoziale Betreuung und wurden abgelöst.
Trauer und Reaktionen
Die Gemeinde Flieden trauert: „Sein Tod erschüttert uns zutiefst. Er war zuverlässig und engagiert.“ Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sprach von einem „äußerst tragischen Verlust“ im aufopferungsvollen Dienst und kondolierte Familie sowie Kameraden. Keine weiteren Verletzten durch den Brand gemeldet.
Quellen
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