16.01.2026
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Energiekrise in der Ukraine: Selenskyj fordert verstärkte Stromimporte

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Angesichts eisiger Temperaturen im zweistelligen Minusbereich sind Millionen Menschen in der Ukraine aktuell von Stromausfällen betroffen. Dies ist das Ergebnis verstärkter russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes. Laut ukrainischen Medienberichten mussten zahlreiche Regionen zeitweise ohne Strom, Heizung und Warmwasser auskommen – eine Situation, die insbesondere im Osten und Süden des Landes dramatische Ausmaße annimmt.

Präsident fordert mehr Stromimporte

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Regierung aufgefordert, den Import von Strom aus Nachbarländern deutlich zu erhöhen. Ziel ist es, kurzfristig die Versorgungslücken zu schließen und die Stabilität des ukrainischen Stromnetzes wiederherzustellen. Selenskyj betonte in einer Videobotschaft, dass „schnelle und koordinierte Maßnahmen“ notwendig seien, um die Bevölkerung zu schützen und kritische Infrastruktur am Laufen zu halten.

Internationale Unterstützung und technische Hilfe

Die Ukraine bezieht derzeit begrenzte Mengen Strom aus Ländern wie Polen, Rumänien und der Slowakei. Nach Angaben des Energieministeriums in Kiew werden zusätzliche Lieferungen verhandelt, um den Bedarf in den kommenden Wochen zu decken. Auch die Europäische Union prüft weitere technische Hilfen, darunter Transformatoren und Generatoren.

Experten warnen jedoch, dass Stromimporte allein keine dauerhafte Lösung darstellen. Der Energieexperte Olexij Tschernyschow erklärte in einem Interview mit dem ukrainischen Nachrichtensender Hromadske, dass „die Reparatur zerstörter Kraftwerke und Umspannstationen entscheidend sei, um die Selbstversorgung wiederherzustellen“.

Russland intensiviert Angriffe auf Energieziele

Seit Anfang Januar hat Russland die Zahl seiner Raketen- und Drohnenangriffe auf ukrainische Energieanlagen weiter erhöht. Nach Angaben des staatlichen Stromnetzbetreibers Ukrenergo wurden dabei mehrere Umspannwerke und Wärmekraftanlagen beschädigt. Die ukrainische Luftabwehr konnte zwar einen Teil der Angriffe abfangen, doch die Folgen für das nationale Stromnetz sind weiterhin gravierend.

Ausblick: Energieschutz als Überlebensfrage

Mit Blick auf die kommenden Winterwochen betonte Selenskyj, dass der Schutz der Energieversorgung zu einer zentralen Priorität geworden sei. „Ohne zuverlässige Energie gibt es kein normales Leben, keine Wirtschaft, keine Sicherheit“, sagte er. Die Regierung will nun sowohl die internationalen Partner stärker einbinden als auch die Reparaturarbeiten an kritischer Infrastruktur beschleunigen.

Quellen

Selenskyj drängt auf höhere Stromimporte
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