Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor anhaltender Glätte durch Eisregen und gefrierenden Niederschlag, besonders im Norden und Nordwesten Deutschlands. In Regionen wie Niedersachsen, Bremen und Hessen führt dies zu extrem rutschigen Straßen und Gehwegen, was die Mobilität stark einschränkt. Die Gefahr bleibt bis in den Vormittag bestehen, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Schulausfälle in mehreren Bundesländern
Wegen der Glätte wurden in Bremen, Teilen Niedersachsens und Hessen Schulen geschlossen oder auf Distanzunterricht umgestellt. In Niedersachsen fiel der Präsenzunterricht in mehreren Landkreisen aus, da Schülerbeförderung und Schulwege unsicher sind. Auch in Nordrhein-Westfalen und Hessen gab es ähnliche Maßnahmen, um Unfälle zu vermeiden.
Störungen im Bahnverkehr
Die Deutsche Bahn meldet massive Ausfälle und Verspätungen durch vereiste Weichen und Glätte, vor allem zwischen Berlin und Hannover. ICE-Verbindungen wie Berlin–Köln oder Hamburg–Hannover fallen teilweise aus, andere fahren mit reduzierter Geschwindigkeit. Im Regionalverkehr in Niedersachsen und Schleswig-Holstein kam es zu Unterbrechungen.
Tipps für Pendler und Autofahrer
Fahrer sollten Winterreifen prüfen, Abstand halten und die ADAC-Warnungen beachten, da Streusalz knapp wird. Pendler nutzen Apps wie die DB-Störungskarte für Echtzeit-Infos. Bei Schulausfällen informieren Schulen per Website oder App über Distanzunterricht.
Quellen
Glätte, Schulausfälle, Störungen im Bahnverkehr
Schnee und Glätte im Norden: Unwetterwarnung und Schulausfälle