Chinas Präsident Xi Jinping hat US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat am Mittwoch aufgefordert, bei der Lieferung von Waffen an Taiwan Vorsicht walten zu lassen. Xi bezeichnete Taiwan als das wichtigste Thema in den Beziehungen zwischen China und den USA und betonte, dass die Insel zu Chinas Territorium gehört. Das Gespräch war das erste seit Trumps Wiederwahl im November 2024 und fand vor Trumps geplantem China-Besuch im April 2026 statt.
Xi’s klare Warnung
Xi erklärte Trump, die USA müssten das Problem der Waffenverkäufe an Taiwan „mit Bedacht“ handhaben, um Chinas Souveränität und territoriale Integrität zu wahren. Beijing sieht jede Unterstützung Taiwans als Einmischung an und hat wiederholt vor Eskalationen in der Taiwanstraße gewarnt. Trump beschrieb das Gespräch als „ausgezeichnet“ und umfassend, erwähnte jedoch Themen wie Ukraine, Iran und US-Ölverkäufe an China.
Reaktionen und Kontext
Taiwan-Präsident Lai Ching-te bekräftigte, die Beziehungen zu den USA seien „felsenfest“ und basierten auf dem Taiwan Relations Act. Im Dezember 2025 genehmigte die Trump-Regierung ein Rekord-Waffenpaket im Wert von rund 11 Milliarden US-Dollar, inklusive Raketen und Artillerie, was Beijing scharf kritisierte. Experten sehen Xis Worte als Signal für Grenzen akzeptablen Verhaltens, um Trumps China-Pläne nicht zu stören.
Quellen
Xi fordert Trump auf, bei Waffenlieferungen an Taiwan Vorsicht walten zu lassen
Chinas Xi bekräftigt in einem Telefonat mit Trump seine Haltung zu Taiwan, während der US-Präsident auf Handel drängt.