Seit Tagen herrscht an der US-Ostküste Ausnahmezustand: Ein massiver Wintersturm hat nicht nur Straßen und Städte lahmgelegt, sondern auch den Flugverkehr nahezu zum Erliegen gebracht. Nach Angaben der US-Flugsicherungsbehörde wurden über 5.000 Flüge gestrichen, was zu erheblichen Flugausfällen in den USA führt.
Rekordschnee legt Ostküste lahm
In mehreren Bundesstaaten, darunter New York, Pennsylvania und Massachusetts, fielen innerhalb von 24 Stunden mehr als 60 Zentimeter Schnee. Der nationale Wetterdienst (National Weather Service) sprach von einem der heftigsten Wintereinbrüche der letzten Jahrzehnte. Tausende Reisende strandeten auf Flughäfen, während Zug- und Straßenverkehr nur eingeschränkt funktionierten.
Flughäfen im Ausnahmezustand
Insbesondere die großen Drehkreuze an der US-Ostküste – darunter der Newark Liberty International Airport, Boston Logan und JFK in New York – meldeten massive Probleme. Flughafenbetreiber und Airlines arbeiteten mit Hochdruck daran, den Betrieb langsam wieder aufzunehmen. Trotz steigender Temperaturen und Räumungsarbeiten dauert es laut Experten mehrere Tage, bis sich die Flugausfälle in den USA normalisieren.
Regierung ruft zur Vorsicht auf
US-Präsident und Katastrophenschutzbehörden warnten vor weiteren Schneeverwehungen und Gefriertemperaturen. Reisende wurden aufgefordert, Fluginformationen regelmäßig zu prüfen und wenn möglich auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Auch Fluggesellschaften wie Delta und American Airlines boten kostenlose Umbuchungen an.
Wirtschaftliche Folgen
Die Auswirkungen des Sturms sind enorm: Hotels in Flughafennähe sind ausgebucht, Lieferketten unterbrochen und Unternehmen kämpfen mit Verspätungen. Laut Schätzungen des US-Handelsministeriums könnte der Wintersturm Schäden in Milliardenhöhe verursachen.
Quellen
Schneesturm trifft Aktien von Fluggesellschaften, da fast 5.000 Flüge gestrichen werden
Massiver Schneesturm trifft Nordosten, verursacht Stromausfälle und zwingt zu Tausenden von Flugausfällen