Die USA unter Präsident Donald Trump planen hochrangige Verhandlungen mit dem Iran im Oman, die am Freitag, den 6. Februar 2026, in Muscat beginnen sollen. Diese Gespräche drehen sich primär um das iranische Atomprogramm, wobei die US-Seite auch Themen wie ballistische Raketen und Unterstützung für regionale Milizen einbeziehen möchte. Der Iran, vertreten durch Außenminister Abbas Araghchi, besteht hingegen auf einer Fokussierung ausschließlich auf nukleare Fragen.
Rolle des Oman als Vermittler
Oman dient wiederholt als neutraler Ort für sensible Diplomatie zwischen USA und Iran, dank seiner Tradition der Verschwiegenheit und Neutralität. US-Sondergesandter Steve Witkoff und möglicherweise Jared Kushner werden die amerikanische Delegation anführen, während omanische Vertreter als Mediator agieren. Dies folgt auf frühere Runden im Jahr 2025, die indirekt verliefen und Fortsetzungen versprachen.
Zentrale Streitpunkte
Während die USA eine vollständige Begrenzung des Atomprogramms fordern und Sanktionserleichterungen als Anreiz bieten, sieht der Iran rote Linien bei Raketen und Proxys. Präsident Trump hat militärische Optionen angedroht, falls keine Einigung erzielt wird. Trotz Spannungen signalisieren beide Seiten Bereitschaft zu Kompromissen, um eine Eskalation zu vermeiden.
Quellen
USA wollen im Oman Verhandlungen mit dem Iran aufnehmen
Iran und USA verhandeln in Oman trotz tiefer Gräben und wachsender Kriegsängste