06.02.2026
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Eskalation im Kampf gegen Drogenkartelle – Zweiter Schlag dieses Jahres

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Die US-Streitkräfte haben am Donnerstag, den 5. Februar 2026, ein weiteres Boot im östlichen Pazifik angegriffen, das als Drogen schmuggelnd galt. Dabei kamen zwei Personen ums Leben, wie das US Southern Command (SOUTHCOM) mitteilte. Dies ist der zweite Vorfall dieses Jahres nach der Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Januar.

Details zum Vorfall

Laut einer Mitteilung von SOUTHCOM auf der Plattform X fuhr das Boot entlang bekannter Drogenschmuggelrouten und war in narco-trafficking-Aktivitäten involviert. Ein Video zeigt das Gefährt, das explodiert und in Flammen aufgeht. Es gab keine Verluste auf US-Seite, und die Operation fiel unter die Leitung des neuen SOUTHCOM-Kommandeurs Francis Donovan.

Die Aktion erfolgte in internationalen Gewässern und wird als „lethal kinetic strike“ beschrieben. Beweise für den Drogenladung wurden nicht öffentlich vorgelegt, was Kritiker bemängeln.

Hintergrund der Operation Southern Spear

Seit September 2025 führt die Trump-Regierung unter Verteidigungsminister Pete Hegseth die Kampagne „Operation Southern Spear“ gegen mutmaßliche Drogenkartelle durch. Bislang starben mindestens 128 Personen bei Angriffen auf über 20 Boote in Karibik und östlichem Pazifik. Hegseth betonte kürzlich, dass Top-Kartellführer ihre Operationen einstellen würden – ohne Belege.

Die Eskalation folgte auf frühere Einsätze, darunter den gegen Maduro wegen Narco-Terrorismus-Vorwürfen. Bipartisaner Kongress-Druck fordert mehr Transparenz zu den tödlichen Schlägen.

Kritik und internationale Reaktionen

Organisationen wie Al Jazeera bezeichnen die Strikes als illegal, da sie oft ohne gerichtliche Überprüfung erfolgen. Menschenrechtsgruppen hinterfragen die Legalität und fordern Nachweise für die Drogenverbindungen der Boote. Die Gesamtzahl der Todesopfer unterstreicht die Kontroverse um die aggressive US-Strategie.

Trotz Erfolgsberichten des Pentagons bleibt die Wirksamkeit umstritten, da keine unabhängigen Bestätigungen vorliegen.

​Quellen

USA zerstören weiteres mutmaßliches Drogenboot im östlichen Pazifik
US-Militär tötet zwei Menschen bei jüngstem Angriff auf Schiff im Pazifik

Epstein Jagland Norwegen Ermittlung
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Epstein-Akten: Norwegens Ex-Premier unter Korruptionsverdacht

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