Warner Bros. Discovery steht vor einem dramatischen Verkauf, der die gesamte Unterhaltungsbranche erschüttert. Netflix strebt den Erwerb der Studio-Assets und der umfangreichen Film- und Serienbibliothek für 72 Milliarden Dollar an, während CNN und TNT Sports separat verkauft werden sollen. CEO David Zaslav könnte durch den Deal zu einem Milliardär werden, was seine umstrittene Führung unterstreicht.
Die Bieter und ihre Angebote
Paramount Skydance unter David Ellison hat mit einem feindlichen Gebot von 108 Milliarden Dollar nachgelegt, unterstützt von Investoren aus Saudi-Arabien, Abu Dhabi, Qatar und Jared Kushners Fonds. Ellison versuchte monatelang, Zaslav zu überzeugen, doch erhielt keine Antwort auf seine Nachrichten. Netflix-Co-CEO Ted Sarandos sieht in Warner Bros. die Chance, die Zukunft des Entertainments zu definieren.
Kontroversen und Branchenängste
Die Beteiligung ausländischer Investoren weckt Befürchtungen vor Zensur und politischem Einfluss, verstärkt durch Präsident Trumps Forderung, CNN zu verkaufen. Hollywood-Profis wie Schauspieler und Produzenten sprechen von einem „Albtraum“ und wägen die geringeren Übel ab. Zaslavs Vergangenheit – inklusive Stornierungen wie „Batgirl“ für Steuererleichterungen – hat ihn zum unbeliebtesten Mann in Hollywood gemacht.
Auswirkungen auf die Branche
Der Konflikt beschleunigt die Konsolidierung, mit potenziellen Stellenabbau und weniger Wettbewerb. Gewerkschaften warnen vor sinkenden Löhnen und dem Übergang von Kabel-TV zu Tech-Plattformen. Die Schlacht signalisiert den Niedergang traditioneller Studios zugunsten von Streaming-Giganten.
Quellen
„Ein Albtraum“ – Der Kampf um Warner Bros. stellt Hollywood auf den Kopf
Der Warner-Krieg: Saudi-Gelder, Trump und Streaming-Revolution