Baschar al-Assad, der nach 24 Jahren Herrschaft im Dezember 2024 aus Syrien floh, lebt seitdem in Moskau im Exil. Die Familie genießt dort ein luxuriöses, aber isoliertes Dasein unter russischer Aufsicht. Berichte zeichnen das Bild eines ehemaligen Machthabers, der sich nun auf ein privates Leben konzentriert.
Flucht und Ankunft in Russland
Am 8. Dezember 2024 stürzten Rebellen des HTS-Bündnisses das Assad-Regime, woraufhin al-Assad mit seiner Familie nach Moskau floh. Russland gewährte humanitäres Asyl, wie Kreml-Quellen bestätigten. Die Familie nahm einen Großteil ihres geschätzten Vermögens von 1 bis 2 Milliarden US-Dollar mit.
Wohnsituation im Luxusviertel
Die Assads residieren in der exklusiven Rubljowka-Gegend westlich von Moskau, bekannt als „Beverly Hills der reichen Russen“. Alternativ berichten Quellen von Luxusapartments in Moskwa-City oder mehreren Wohnungen in Hochsicherheits-Türmen. Die Unterkünfte ähneln den palastartigen Residenzen in Damaskus und bieten Zugang zu Boutiquen und Restaurants.
Tägliches Leben und Isolation
Al-Assad führt ein zurückgezogenes Leben: Er lernt Russisch, spielt Online-Videospiele und frischst ophthalmologische Kenntnisse auf. Kontakt zu Putin fehlt; der Kreml hält ihn als machtlosen Ex-Diktator für uninteressant. Die Familie pendelt teilweise in die VAE und steht unter strenger Beobachtung des russischen Geheimdiensts.
Pläne als Augenarzt der Elite
Der ausgebildete Augenarzt plant offenbar, in Moskau für die reiche Elite zu praktizieren – eine Leidenschaft aus seiner Damaszener Zeit. Trotz finanzieller Unabhängigkeit sucht er neue Betätigungsfelder. Syrien fordert seine Auslieferung, doch Russland verweigert dies.
Quellen
Baschar al-Assads neues Leben in Moskau: Syriens Ex-Machthaber will offenbar Augenarzt der Reichen werden
Familie Assad lebt in Russland offenbar im Luxus