Der Iran hat den designierten deutschen Botschafter Axel Dittmann ins Außenministerium einbestellt. Dies geschah als Reaktion auf angebliche „antiiranische Aktivitäten“ in Deutschland und destruktive Positionen deutscher Politiker. Iran bestellt deutschen Botschafter ein, um seinen Protest offiziell zu übermitteln.
Hintergrund der Großdemonstration
Am Wochenende demonstrierten rund 250.000 Menschen in München gegen die Führung des Iran – die größte Iran-Demo in Deutschland bisher. Reza Pahlavi, Sohn des gestürzten Schahs, rief dazu auf und positionierte sich als Oppositionsführer. Deutsche Politiker wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) und Armin Laschet (CDU) zeigten Solidarität mit den Protestierenden.
Gründe für die Einbestellung
Iran bestellt deutschen Botschafter ein aufgrund der Massenproteste und kritischer Äußerungen aus Berlin. Teheran wirft Deutschland vor, gegen internationales Recht zu verstoßen, indem es antiiranische Aktivitäten toleriert. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte die iranische Führung zuvor wegen brutaler Niederschlagung interner Proteste scharf kritisiert.
Reaktion aus Berlin
Das Auswärtige Amt bestätigte die Einbestellung vom Montag, äußerte sich aber nicht detailliert dazu. Eine offizielle Stellungnahme lag zunächst nicht vor. Die Spannungen zwischen Iran und Deutschland spitzen sich zu, inmitten anhaltender Proteste im Iran mit Tausenden Toten.
Quellen
Deutscher Botschafter im Iran einbestellt
Iran bestellt deutschen Botschafter ein