Ein Reifenplatzer auf dem Weg zum Flughafen in Riad hat den Flug von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach Katar nur knapp verzögert. Der Vorfall ereignete sich 2,7 Kilometer vor dem Airport und sorgte für einen Schreckmoment in der Delegation. Glücklicherweise blieb die Verspätung unter 15 Minuten.
Der Unfall im Detail
Ein Minibus der Kolonne erlitt einen Reifenplatzer und kam auf dem Mittelstreifen zum Stehen, ohne dass es zu einer Kollision kam. Alle Insassen überstanden den Zwischenfall unverletzt. Die Delegation wartete im Regierungsflugzeug, bis ein Ersatzbus die Nachzügler holte.
Reaktion und Weiterflug
Die Botschaft wurde sofort informiert, und die Regierungsmaschine hielt an. Dank hoher Geschwindigkeit des Kapitäns und katarischer Minibusse wurde die Verspätung schnell aufgeholt. Merz traf pünktlich in Doha ein, um wichtige Termine wahrzunehmen.
Ziele der Katar-Reise
Merz traf den Premier- und Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al-Thani sowie Wirtschaftsvertreter. Das Treffen mit dem Emir und ein Wirtschaftsdinner standen ebenfalls an. Der Kanzler betonte die strategische Bedeutung der Beziehungen zu Katar.
Wirtschaftliche Hintergründe
Deutschland exportiert vor allem Maschinen und Chemikalien nach Katar. Merz strebt engere Kooperationen an, um in Zeiten globaler Unsicherheiten zu investieren. Die Reise ist Teil einer dreitägigen Golf-Tour mit Saudi-Arabien und VAE, begleitet von einer Wirtschaftsdelegation.
Qullen
Unfall bremst Kanzlerflug nach Katar aus
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