Die jüngsten Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine in Abu Dhabi, vermittelt durch die USA, haben hohe Erwartungen geweckt, doch es gab keine Anzeichen für einen Durchbruch. Die Verhandlungen wurden als konstruktiv beschrieben, blieben aber ergebnislos, da Russland an seinen Maximalforderungen festhält. Trotz paralleler Kanäle und US-Druck persistieren tiefe Differenzen zu Territorium und Sicherheitsgarantien.
Der Ablauf der Verhandlungen
Die Gespräche in Abu Dhabi begannen Ende Januar 2026 und wurden am 4. Februar fortgesetzt, mit Vertretern wie Rustem Umerow für die Ukraine und Igor Kostjukow für Russland. Die erste Runde endete ohne Durchbruch, wobei die Ukraine von “substanziellen” Diskussionen sprach, während Moskau seine Kriegsziele bekräftigte. Weitere Runden sind geplant, doch anhaltende russische Angriffe überschatten den Prozess.
Wichtige Streitpunkte
Russland fordert Gebietsabtretungen im Donbass und eine Entmilitarisierung, was Kiew ablehnt und als Verletzung der Souveränität sieht. Themen wie Pufferzonen und Waffenruhe-Überwachung wurden angesprochen, blieben aber umstritten. Die Ukraine sucht bilaterale Sicherheitsgarantien mit den USA, während Putin militärische Optionen androht.
Ausblick und Implikationen
Ohne Kompromiss bei Kernfragen droht eine Vereisung des Konflikts, mit Risiken für Europa und globale Energieversorgung. Experten sehen unter Trump-Druck leichte Bewegungen, betonen aber die Fragilität der Diplomatie. Die Fehlanzeige unterstreicht, dass ein echter Durchbruch fern bleibt.
Quellen
Anzeichen für einen Durchbruch? Fehlanzeige
Friedensgespräche in Abu Dhabi bisher ohne Durchbruch