Ein russischer General wurde in Moskau niedergeschossen, und Russland macht die Ukraine verantwortlich. Dieser Vorfall sorgt für neue Spannungen im Ukraine-Krieg.
Der Anschlag auf Wladimir Alexejew
Generalleutnant Wladimir Alexejew, stellvertretender Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU, wurde am 6. Februar 2026 in einem Moskauer Wohnhaus mit mehreren Schüssen schwer verletzt. Laut russischen Ermittlungen feuerte ein Unbekannter auf ihn und floh anschließend; Alexejew wurde ins Krankenhaus gebracht. Augenzeugenberichte sprechen von erheblichem Blutverlust, und der Täter konnte vorerst entkommen.
Russlands Vorwurf gegen Kiew
Außenminister Sergej Lawrow beschuldigte die Ukraine umgehend und nannte den Anschlag eine Provokation von Präsident Selenskyj, um Friedensverhandlungen zu sabotieren. Er sprach von einem “Terroranschlag”, der die aggressive Haltung Kiews zeige. Eine Reaktion aus der Ukraine liegt bisher nicht vor.
Hintergrund des Generals
Alexejew gilt als Schlüsselperson bei der Koordination russischer Raketen- und Luftangriffe auf ukrainische Ziele und steht auf westlichen Sanktionslisten wegen Cyberangriffen und dem Skripal-Anschlag 2018. Seine Rolle im Militärgeheimdienst macht ihn zu einem potenziellen Ziel.
Historischer Kontext von Attentaten
Seit Kriegsbeginn 2022 gab es mehrere Anschläge auf russische Militärs, oft mit Bomben: Im Dezember 2025 starb Generalleutnant Fanil Sarwarow durch eine Autobombe. Diesmal dienten Schüsse als Methode, was eine Abweichung darstellt.
Auswirkungen auf den Konflikt
Der Vorfall könnte Verhandlungen über eine Waffenruhe erschweren und die Anschuldigungen Russlands gegen die Ukraine verstärken. Beobachter spekulieren über interne russische Konflikte, etwa Verbindungen zur Wagner-Meuterei 2023.
Quellen
Schüsse auf General – Russland beschuldigt Ukraine
Lawrow sieht Ukraine hinter Schüssen auf russischen General