02.02.2026
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Nach dem Sturm ist vor dem Sturm: Portugal verstärkt Katastrophenschutz

Portugal-Neue-Unwetter

Portugal leidet weiterhin unter den dramatischen Folgen des heftigen Wintersturms, der in den vergangenen Tagen über das Land gezogen ist. Insbesondere im Norden und im Zentrum Portugals meldeten Behörden schwere Schäden an Straßen, Strom- und Wasserversorgung. Laut dem portugiesischen Zivilschutz sind Tausende Haushalte noch immer ohne Strom, während mehrere Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten sind.

Regierung aktiviert Krisenmodus

Angesichts der erneuten Unwetterwarnungen hat die Regierung in Lissabon den Krisenmodus aktiviert. Premierminister António Costa kündigte an, zusätzliche Einheiten der Feuerwehr, des Militärs und des Katastrophenschutzes zu mobilisieren. Ziel sei es, die betroffenen Regionen schneller mit Hilfsgütern und Notdienstleistungen zu versorgen.

„Wir müssen mit weiteren starken Regenfällen und Sturmboen rechnen“, erklärte ein Sprecher des nationalen Wetterdienstes IPMA (Instituto Português do Mar e da Atmosfera). Vor allem an der Atlantikküste und in den Gebirgsregionen bleibe die Lage angespannt.

Großeinsatz der Rettungskräfte

Mehr als 900 Einsätze registrierte der Zivilschutz innerhalb von 24 Stunden. Neben umgestürzten Bäumen wurden Unterspülungen von Straßen und zahlreiche Gebäudeschäden gemeldet. Besonders betroffen sind die Bezirke Porto, Coimbra, Viseu und Leiria. Viele Freiwillige beteiligen sich an den Aufräumarbeiten, während technische Teams versuchen, die Stromversorgung wiederherzustellen.

Warnung vor weiteren Wetterextremen

Meteorologen warnen, dass die Wetterlage auch in den kommenden Tagen instabil bleibt. Atlantische Tiefdruckgebiete könnten erneut starke Regenfälle, Hagel und Küstenhochwasser bringen. Bürgerinnen und Bürger werden aufgefordert, unnötige Reisen zu vermeiden und sich an aktuelle Warnungen zu halten.

EU-Hilfe in Aussicht

Die Europäische Union hat Portugal finanzielle Unterstützung aus dem Solidaritätsfonds zugesagt, um die infrastrukturellen Schäden zu bewältigen. Zudem wird über die Entsendung zusätzlicher technischer Teams aus Spanien und Frankreich diskutiert.

Quellen

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