Die Grippewelle aktuell zeigt in Deutschland erste Anzeichen eines Rückgangs, obwohl die Saison noch nicht vollständig überstanden ist. Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) berichten von sinkenden Infektionszahlen nach dem Höhepunkt im Januar und Februar.
Aktuelle Lage der Grippewelle
Die Grippewelle aktuell ebbt in vielen Regionen ab, wie in Baden-Württemberg und Sachsen zu beobachten ist. Seit Jahresbeginn wurden bundesweit Zehntausende Fälle gemeldet, doch in den letzten Wochen sanken die Neuinfektionen um bis zu 27 Prozent. Das Infektionsradar des Bundesgesundheitsministeriums bestätigt ebenfalls einen Rückgang der Influenzaviren im Abwasser.
Regionale Unterschiede
In Baden-Württemberg ist der Höhepunkt überschritten, mit etwa 3.075 Fällen in der Spitzenwoche. Sachsen und Thüringen melden ebenfalls abnehmende Zahlen, während Rheinland-Pfalz früher betroffen war. Regionale Ausbrüche in Schulen und Pflegeheimen haben die Praxisbelastung erhöht, doch die Krankenhauslage bleibt beherrschbar.
Dominante Viren und Todesfälle
Die Subklade K des Influenza-Virus A(H3N2) dominiert die Grippewelle aktuell und macht rund 68 Prozent der Fälle aus. Bis Mitte Februar wurden über 1.000 Todesfälle gemeldet, hauptsächlich bei Personen über 60 Jahren. Die Impfung schützt gut gegen andere Varianten wie A(H1N1)pdm09.
Ausblick und Empfehlungen
Obwohl die Grippewelle aktuell nachlässt, raten Experten zu Vorsicht, da RSV und andere Erreger zirkulieren. Spätimpfungen sind noch sinnvoll, besonders für Risikogruppen. Hygiene und Abstand halten bleiben entscheidend, um eine erneute Zunahme zu vermeiden.
Quellen
Grippewelle in BW: Ist das Schlimmste jetzt geschafft?
RKI: Höhepunkt der Grippewelle wohl überschritten