Für die Hamburger Unternehmerin Christina Block, Tochter des bekannten Steakhaus-Gründers Eugen Block, spitzt sich die juristische Lage weiter zu. Wie dänische Medien übereinstimmend berichten, hat ein Gericht in Kopenhagen eine Entscheidung getroffen, die ihre Position im laufenden Strafverfahren erheblich schwächt. Laut Berlingske und Politiken soll das Gericht mehrere Beweisanträge der Verteidigung abgelehnt haben – ein Schritt, der den Fortgang des Prozesses deutlich erschwert.
Block steht in Dänemark unter Anklage wegen mutmaßlicher Vergehen im Zusammenhang mit Steuervermeidungs- und Unternehmensstrukturen, die über Landesgrenzen hinweg geführt wurden. Ihre Anwälte betonen, es handele sich um ein Missverständnis, die Geschäfte seien transparent und rechtmäßig geführt worden. Das Gericht will in den kommenden Wochen über eine mögliche Hauptverhandlung entscheiden.
Politiker fordern höhere Tabakpreise
Parallel dazu sorgte in Dänemark eine Debatte über steigende Zigarettenpreise für Aufsehen. Mehrere Abgeordnete des Folketing argumentieren, eine weitere Preiserhöhung sei notwendig, um den Tabakkonsum dauerhaft zu senken. Gesundheitsminister Sophie Løhde erklärte gegenüber DR Nyheder, die bisherigen Maßnahmen hätten zwar gewirkt, aber noch nicht ausgereicht, um Jugendliche vom Rauchen abzuhalten.
Neuer Film wirft Licht auf Melania Trump
In der internationalen Kulturwelt sorgt zudem ein neuer Dokumentarfilm über Melania Trump für Diskussionen. Der Film, der auf der Berlinale 2026 gezeigt werden soll, beleuchtet laut Variety die Jahre im Weißen Haus aus Perspektive der ehemaligen First Lady. Regisseurin Jane Rosenthal wolle damit „das mediale Bild von Melania Trump um bisher unbekannte Facetten erweitern“.
Quellen
Dänisches Gericht trifft bittere Entscheidung für Christina Block
Höchstes dänisches Gericht lehnt Block-Berufung ab