Seit rund sechs Monaten steht Christina Block, die Tochter des bekannten Steakhaus-Gründers Eugen Block, in Hamburg wegen des Verdachts auf Kindesentführung vor Gericht. Die Unternehmerin, die Teile der Block-Gruppe mitführt, bestreitet die Vorwürfe weiterhin. Nun hat sich ihr Vater erstmals öffentlich dazu geäußert.
Öffentliche Worte beim Empfang in Hamburg
Bei einem gesellschaftlichen Empfang sprach Eugen Block offen über die schwierige Situation der Familie. „Ich hoffe auf Hilfe der Justiz und eine faire Behandlung“, sagte der 84-Jährige laut übereinstimmenden Medienberichten. Die Ermittlungen und der Prozess hätten die Familie stark belastet, doch der Gastronom zeigte sich zugleich hoffnungsvoll: „Ich vertraue darauf, dass am Ende die Wahrheit ans Licht kommt.“
Familiäre Spannungen im Hintergrund
Hintergrund des Falls ist ein lange andauernder Streit im privaten Umfeld von Christina Block. Medienberichten zufolge soll es um das Aufenthaltsrecht ihrer Kinder gegangen sein. Die Vorwürfe der Kindesentführung hatten bundesweit für Schlagzeilen gesorgt und die sonst eher zurückhaltende Unternehmerfamilie in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt.
Unterstützung und öffentliche Resonanz
Viele Wegbegleiter und Mitarbeiter des Block-Konzerns äußerten Verständnis für die schwierige Lage der Familie. In sozialen Medien schwanken die Reaktionen zwischen Mitgefühl und Kritik. Zahlreiche Beobachter betonen, dass die rechtliche Bewertung des Falls allein dem Gericht obliege.
Der Prozess geht weiter
Der Prozess gegen Christina Block dauert an. Das Hamburger Landgericht hat für die kommenden Wochen weitere Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird frühestens im Frühjahr 2026 erwartet. Eugen Block betonte zum Abschluss seines Auftritts, dass er „seine Tochter liebt und hinter ihr steht – unabhängig vom Ausgang des Verfahrens.“
Quellen
Steakhaus-Chef Eugen Block äußert sich öffentlich – er hofft auf Hilfe der Justiz
Eugen Block beschuldigt Stephan Hensel vor Gästen