Die irakischen Behörden haben einen Angriff auf die US-Botschaft in Bagdad gemeldet. Laut Sicherheitsquellen wurden in der sogenannten Grünen Zone mehrere Raketen abgefeuert, die Regierungsgebäude und diplomatische Vertretungen schützen soll. Der Angriff ereignete sich in den frühen Morgenstunden, und erste Berichte deuten darauf hin, dass keine schwerwiegenden Verletzungen amerikanischer Mitarbeiter gemeldet wurden.
Hintergrund des Angriffs
Seit Monaten häufen sich die Spannungen zwischen pro-iranischen Milizen und den Vereinigten Staaten im Irak. Die US-Botschaft in Bagdad war bereits mehrfach Ziel ähnlicher Anschläge, die von unidentifizierten Gruppen verübt wurden. Beobachter vermuten, dass die jüngsten Angriffe im Zusammenhang mit den anhaltenden regionalen Konflikten und der israelisch-iranischen Eskalation stehen könnten.
Reaktionen aus Washington und Bagdad
Das US-Außenministerium verurteilte den Angriff scharf und forderte die irakische Regierung auf, für den Schutz amerikanischer Einrichtungen zu sorgen. Die irakische Regierung wiederum erklärte, sie werde Untersuchungen einleiten, um die Verantwortlichen zu ermitteln. Internationale Beobachter sehen den Vorfall als potenzielle Belastung der ohnehin angespannten diplomatischen Beziehungen.
Quellen
Mindestens drei Raketen auf US-Botschaft in Bagdad abgefeuert
US-Botschaft in Bagdad, Irak, mit Rakete angegriffen, die auf den Hubschrauberlandeplatz trifft